Über Uns

Unser 201Unser 2019 gegründetes Berliner Kollektiv Food for Thought besteht aus erfahrenen und eingespielten Akteur*innen aus der Games- und Kulturbranche. Wir entwickeln pädagogische Computerspiele, Medien- und Kulturprojekte zu den Themen LGBTQIA+, Geschlecht, Identität, Sexualität, öffentlicher Raum, kulturelles Erbe, Klima und Umwelt unter Einsatz kreativer Technologien. Unser Anliegen ist es, Spiele für Kinder und Jugendliche mit Charakteren aller Geschlechter und Sexualitäten sowie verschiedener Ethnien, Körpertypen und Fähigkeiten zu veröffentlichen, die einen pädagogischen Wert haben, um kulturelle Vielfalt und Nachhaltigkeit zu fördern. Als Frauen, Transmenschen, Queers, Migranten und Mütter von Teenagern sehen wir Vielfalt nicht als Schmuck, sondern als Kernbestandteil unserer Identitäten. Daher lassen wir nicht nur unser professionelles Know-how in unseren Fachbereichen, sondern auch unsere persönlichen Erfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven in jedes von uns geschaffene Erlebnis einfließen.

Anja
studierte an der Universität Leipzig Erziehungswissenschaften und Philosophie. Seit mehr als 10 Jahren arbeitet sie vor allem in der Kreativbranche. Nach jahrelanger Tätigkeit im Projekt- und Marketingmanagement bei verschiedenen Offline- und Online-Marketing-Agenturen wandte sie sich dem Thema Crowdfunding zu und ist Teil des Teams des „Crowdfunding Campus“.

Gülden
promoviert an der Europa-Universität Viadrina zu Diskursen um Sexualitäten in Berlin-Neukölln. Sie hat in der psychosozialen Beratung für queere Menschen of Color gearbeitet, ist Lehrbeauftragte für Gender Studies und als freie Trainerin in der Erwachsenenbildung tätig. Als Elternteil eines Jugendlichen hat sie viel Übung darin, politische Inhalte in kind- und jugendgerechte Sprache zu übersetzen.

Ide

ist der Meinung, dass unsere größten Erfolge und Anstrengungen nicht in unseren Lebensläufen stehen. Ihre war es, mit 35 Jahren in Deutschland ihren ersten Führerschein zu machen. Beruflich ließ sie nur wenige Ecken der Kommunikationsbranche unerforscht. Persönlich sammelt sie seit ihrer Kindheit Geschichten und Fremdwörter, so wie manche Leute Briefmarken sammeln. Manche sagen, das sei ein Nebeneffekt davon, dass sie keine Muttersprache mit ihrer Mutter teilt. Das Gerücht, dass sie einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre hat, ist wahr.

Jens 
ist Senior Designer und Programmierer in Berlin. Er hat an großen Projekten sowohl für das Fernsehen als auch für die Spieleindustrie gearbeitet. Neben seiner Tätigkeit als Full-Stack-Entwickler bietet er auch UX- und UI-Design für mobile und Desktop-Anwendungen.

Katharina
arbeitet seit 10 Jahren in der Spielebranche. Sie ist für die Bereiche Buchführung, Finanzierung, Office- und Ressourcen Management zuständig. Außerdem ist sie Mutter von 3 Kindern, die kaum glauben können, dass ihre Mutter an Spieleproduktionen beteiligt war, die unzählige Preise gewonnen haben.

Grit
arbeitet freiberuflich in Berlin vor allem in den Bereichen interaktive Medien und Videogestaltung auf der Bühne. Ihre aktuellen Arbeiten beinhalten Konzept und Game Design für Computerspiele und Apps, Character Design, Illustration und Animation für verschiedene digitale Formate sowie Grafikdesign im Printbereich.

Louka
promoviert an der Goethe Universität Frankfurt in Soziologie zu Gender Transitions, arbeitet als Redakteur*in für das Printmagazin Neue Narrative, ist zertifizierte*r Design Thinker und Mitglied des Thinktank 30 des Club of Rome. Sier hält Vorträge, publiziert und gibt Workshops u.a. zu den Themen körperliche Selbstbestimmung, Beziehungen, Sexualität und Geschlecht.

Maurice
ist Künstler und Animator und lebt seit 1997 in Berlin. Er arbeitet vor allem als Charakterdesigner, erstellt Storyboards und war in der Produktion von diversen traditionellen 2D-Animation-Spielfilmen und TV-Serien involviert. In den letzten Jahren hat er hauptsächlich Design und Art für Computerspiele bereitgestellt. Darunter die mehrfach preisgekrönten Spiele „Laika – Auf der Spur des Goldnen Knochens”, „Monkey Swag“ und „The Great Jitters – Pudding Panic”.

Serenad
wurde in den frühen 2000er Jahren vom Spielefieber gepackt und begann, Spiele in Flash zu entwerfen. Eines davon wurde online veröffentlicht und von 11.000.000 Menschen gespielt. Sie arbeitete über zehn Jahre lang in der Kreativbranche als Grafik- und UI-Designerin, davon fünf Jahre in der Spielebranche. Obwohl sie wegen des Tragens kurzer Shorts aus einem Austauschstudium herausgeworfen wurde, hat sie dennoch zahlreiche akademische Abschlüsse erworben, darunter einen MA in Gender Studies und einen weiteren in Science and Technology Studies. Sie ist die Gründerin und Kreativdirektorin von Food for Thought, wurde einmal von einem Nashorn gejagt und hat eine Schwäche für rote Schuhe.

Zoe
studierte Kulturmanagement und arbeitet seit 2007 als Projektmanagerin, Kuratorin und Designerin im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft. Sie ist Designerin und Koordinatorin des Projekts JQA – Jewish Quarter Ankara Digital Platform und Mitglied der Initiative UrbanObscura, die sich mit der Archivierung des städtischen Gedächtnisses beschäftigt.